15 Sep

TERMINE

*Familiengeschichte(n)*

Oktober 20Oktober 22

Workshop zur familienbiografischen Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Holocaust

Datum 20.10.-22.10.2017 in der Ganzen Bäckerei

Programm

Freitag, 20.10. 20:00 – 22:00 Uhr
Begrüßung, Film »Exil in Sedan« und Austausch

Samstag, 21.10. 10:00 – 18:30 Uhr
Selbstreflexive Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte. Mit Hilfe von Methoden aus der historisch-politischen Bildungsarbeit wird ein Raum geschaffen, um in Kleingruppen über die Geschichte der eigenen Familie nachzudenken und die dort vermittelten Geschichtsbilder sowie den eigenen Umgang damit zu reflektieren.

Sonntag, 22.10. 10:00 – 16:00 Uhr
Familieninterviews & Archivrecherche
Nach einem kurzen Input zu verschiedenen Interviewtechniken erproben die Teilnehmenden in einer Übung, wie diese Techniken für die Befragung von FamilienangehЪrigen genutzt werden können. Eine Einführung in die Archivrecherche vermittelt einen Überblick über bestehende Archive und gibt Tipps für eigene Recherchen im Anschluss an das Seminar.

Team
Der Workshop wird von zwei Seminarleiter/innen geleitet, die unter dem Dach des Vereins tacheles reden! e.V. die Konzeption entwickelt und erprobt haben.
Laura Maikowski, Gestalterin und Bildungsreferentin, setzt sich seit 2001 mit Ihrer eigenen Familiengeschichte auseinander unter anderem mit einem Buch: Opa war ein Nazi – eine deutsche Familiengeschichte.
Tanja Kinzel, Sozialwissenschaftlerin, hat promoviert zum Thema „Fotografien aus dem Ghetto Litzmannstadt. Die Perspektive der Fotografierenden” am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin. Mitarbeit in Interview-, Erinnerungs- und Bildungsprojekten.

Wir bitten um Anmeldung an folgende emailadresse:
info@gedenkort-josephstrasse.org

20 Aug

TERMINE

* Zwischen den Zeiten, zwischen den Welten – Jüdische DPs im Zeugenstand
der ersten beiden Sobibor Verfahren in Frankfurt/Main und West-Berlin
1949/50 *

Kurz nach dem Ende der alliierten Besatzungszeit und der Gründung der
beiden deutschen Nachfolgestaaten fanden in der Bundesrepublik zwei
Prozesse zum Vernichtungslager Sobibor statt, die in der Geschichte der
justitiellen Aufarbeitung der NS-Verbrechen herausragend sind. In beiden
Verfahren hatten Überlebende von Sobibor einen extrem hohen Stellenwert:
Sie lösten die Ermittlungen aus, sie vermittelten erste Kenntnisse zur
Rekonstruktion des Mordgeschehens und ihre Aussagen bildeten die
Hauptbeweislast zur Verurteilung der NS-Täter. Diese außergewöhnlich
hohe Bedeutung der Überlebenden sollte sich im Verlauf der folgenden
Jahrzehnte gravierend verändern. Ab etwa Mitte der 1960er Jahre waren
die jüdischen Zeugen in den Sobibor Prozessen mit einer zunehmend
skeptischen Grundhaltung der Justizangehörigen konfrontiert und mit
aggressiven Angriffen von Verteidigern, die ihre Aussagen und ihre ganze
Person gezielt zu demontieren suchten. In der Veranstaltung werden der
Verlauf der beiden ersten Sobibor-Verfahren mit dem Fokus auf den Zeugen
und ihren Aussagen vorgestellt sowie einige generelle Thesen zur
juristischen Zeugenschaft. Anschließend haben wir ausführlich Zeit und
Raum für Kommentare, Fragen und die Diskussion.

Eine Veranstaltung des Gedenkorts Josephstrasse 7

Ort: Die ganze Bäckerei, Josephstraße 12

Zeit: Montag, 28.08. 20:30 Uhr

15 Apr

TERMINE

* Wie wird die Arbeit mit Geflüchteten zu antirassistischer Arbeit? *

Fantastisch viele Initiativen, Fachkräfte und Ehrenamtliche sind in de Arbeit mit Geflüchteten tätig. Ist ein solches Engagement wie von selbst antirassistische Arbeit? Was ist nötig, um einem paternalistischen Umgang zu entgehen? Wie weit begrenzen gesetzlicher Rahmen und Rassismus den Spielraum? Der Workshop bietet einen Raum für Selbstreflexion und Austausch in der Gruppe an. Er wird durchgeführt von Youness Belghazi und Nicola Eschen.

Gruppen, Aktive und Interessierte mit und ohne Fluchterfahrung sind herzlich eingeladen. Der Workshop wird auf Englisch gehalten, die Anwesenden können auch gerne arabisch, französisch, spanisch und deutsch sprechen. Schreibt uns, falls ihr weitere Sprachen, auch Gebärdensprache, Betreuung, einen bestimmten Zugang oder Bedingungen im Raum braucht, wir versuchen sehr gerne, eine Lösung zu finden.

Ort: Die ganze Bäckerei, Josephstraße 12

Zeit: Freitag, den 21. April, 17 Uhr
Geld: ohne
Anmeldung: how_to_antira@posteo.de

06 Dez

TERMINE

*Workshop: Veranstaltungen mit Verdolmetschung Planen und Realisieren*

Wir möchten euch herzlich zum Workshop ‚Veranstaltungen mit
Verdolmetschung Planen und Realisieren‘ einladen. Unten findet ihr alle
weiteren Infos sowie die Einladung auf englisch und französisch.

Sprache ist Macht. Wer weder Zugang zu Wörtern, noch zu
Ausdrucksformern und zu allgemein besprochenen Themen hat, ist effektiv
aus einer Gruppe ausgeschlossen. Wer nichts von Quantenmechanik
(Gentrifizierung/ Queer Theory/ …) versteht, wird auch mit einem
Vortrag, der in ihre Sprache übersetzt wird, nicht viel anfangen können. Kann ein
Vortrag, weil verdolmetscht, als für alle gut zugänglich – „barrierefrei“ – bezeichnet werden?

In diesem kleinen Workshop möchten wir unser Dolmetschkollektiv
InterpRISE vorstellen und wiederkehrende Fragen und Probleme rund um
das Thema Dolmetschen auf linken/ emanzipatorischen/
selbstorganisierten Veranstaltungen mit Euch/Veranstalter*innen
besprechen. Neben unseren Perspektiven als Dolmetschende werden die
Perspektiven von Leuten, die Verdolmetschung nutzen, thematisiert.
Außerdem möchten wir uns mit euch, die ihr Veranstaltungen organisiert
und an Verdolmetschung interessiert seid, austauschen. Kümmert ihr euch
für eure Veranstaltungen um Verdolmetschung? Wenn ja, warum – wenn
nein, warum nicht? Wen sprecht ihr mit den behandelten Themen
eigentlich an, und wen würdet ihr gerne ansprechen?

WO? Bäckerei (Casa Blanca), Josephstraße 12
WANN? Mittwoch, 14. Dezember, 18.30 – 20.30 (ausklingende Gespräche
bis ~21.00)

Der Workshop findet auf Deutsch statt. Verdolmetschungen bieten wir für
Englisch und Französisch an.

Bitte meldet euch im Vorhinein an per E-Mail an:
*interprise@nirgendwo.info*. Teilt uns dabei auch mit, welche Sprache(n)
ihr im Workshop nutzen möchtet.

Mehr infos zum Kollektiv findet ihr unter:
http://interprise.nirgendwo.info/wer-wir-sind/

Dolmetschkollektiv Interprise

09 Nov

TERMINE

*Europa hinter Grenzen – Serbien, Ungarn, Zaun dazwischen*

*Mi. 16.11., ab 19 Uhr *

Kaum zu glauben, wie ruhig es hierzulande um die sogenannte „Balkanroute“ geworden ist – vor allem wenn mensch gerade aus Belgrad, Serbien, zurückkommt. Vom sogenannten ‚Flüchtlingsstrom‘ spricht in Deutschland fast niemand mehr, die Situation scheint sich für die europäischen Staaten entspannt zu haben. Und doch haben sich weder die Menschen auf der Flucht auf ihrem Weg nach Europa noch die furchtbare Lage in der sie sich befinden, in Luft aufgelöst, sie sind lediglich aus dem Fokus der medialen Öffentlichkeit verschwunden. Hinter dem hochmilitarisierten Grenzzaun zu Ungarn, an der gefühlten „Türschwelle“ zu Europa, stecken nach wie vor tausende Menschen fest. Sie warten, bedroht von Versorgungsknappheit, Kriminalität, Wind, Wetter, staatlicher Willkür und Polizeirepression – bedarfsweise in maroden Camps oder auf den Straßen von Belgrad – auf ihre Chance zur Weiterreise. Kaum jemand will hier bleiben; dazu kommt, dass Serbien sehr begrenzte Mittel um jemandem Schutz, geschweige denn eine Perspektive zu bieten. Doch das ehemalige Transitland scheint seit dem letzten Frühjahr für viele zur Sackgasse, die Staatsgrenzen auf dem Weg in Sicherheit zu unüberwindbaren Hindernissen geworden zu sein. Als eine lose Gruppe von Menschen, die innerhalb der letzten 3 Monate im Rahmen unterschiedlicher Strukturen in Serbien unterwegs war um Menschen auf der Flucht zu unterstützen, haben wir uns zusammengefunden und wollen von unseren Eindrücken berichten. Erzählungen und Diskussionen sollen einen Eindruck von der Situation vor Ort geben. Wie und mit welchen Perspektiven ist solidarisches Handeln (un-)möglich? Auch wird Raum für die Reflektion Unterstützungsansätzen mit und ohne links-radikalem Anspruch sein.

Infoveranstaltung zu Oury Jalloh

*Fr. 18.11., ab 18.30 Uhr Infoveranstaltung, im Anschluss Film*

Nähere Infos rund um Oury Jalloh findet ihr hier.

27 Sep

TERMINE

Stimmen des Widerstandes aus Mittelamerika

*Mo 3.10., ab 19 Uhr Essen und ab 20:30 Uhr Veranstaltung*

Die „Karawane Mesoamerika für das Gute Leben der Menschen im Widerstand“ ist ein solidarisches Projekt, das durch die Zusammenarbeit internationaler Kollektive realisiert wurde. Zwischen Mai 2015 und Juli 2016 reiste die Karawane von Mexiko bis Costa Rica und hat sich mit 17 Gemeinden ausgetauscht, die im Widerstand gegen Megaprojekte wie Bergbau, Windkraftparks, Gasleitungen, Monokultur- und Wasserkraftprojekte sind.

Bei der Veranstaltung wird eine Aktivistin der Karawane von den Eindrücken berichten. Anhand der auf der Reise produzierten Videos kommen Menschen vor Ort selber zu Wort und berichten über ihre Erfahrungen mit Regierungen, transnationalen Firmen, aber auch ihre Widerstände.

Bei der Veranstaltung ist die Intension, im Anschluss einen Austausch zu ermöglichen, um die Brücke zu Deutschland zu schlagen und gemeinsam nach Unterstützungs- und Handlungsmöglichkeiten zu suchen.

hier-gehts-zum-flyer

21 Jul

TERMINE

Women in exile

Women in exile, eine Gruppe von geflüchteten Frauen aus Berlin und Brandenburg, haben sich vor ungefähr 15 Jahren zusammengefunden, um für ihre Rechte und gegen die Diskriminierung, die ihnen als Frauen und Geflüchteten widerfährt, zu kämpfen. Sie haben sich entschieden eine Bustour durch Deutschland zu machen, um geflüchtete Frauen in allen Teilen des Landes zu besuchen, da sich die Lage von vielen geflüchteten Frauen immer weiter verschlechtert.

Unter dem dem Motto „Wir werden immer lauter! Alle Lager abschaffen!“ kommen sie am 27./28. Juli auch nach Leipzig. Sie wollen Frauen in Lagern besuchen, um mit ihnen laut gegen Rassismus, Sexismus, die Situation in den Lagern, Abschiebung und andere Probleme zu protestieren.

Dafür organisieren wir, eine Gruppe von Frauen in Leipzig, ein Event, um Women in exile willkommen zu heißen und mit weiteren Frauen in Kontakt zu treten. Wir wollen geflüchteten Frauen einen Raum geben, um ihre Probleme, Ideen, Erfahrungen und Meinungen zu teilen.

Wir wollen von Women in exile’s Erfahrungen lernen und darüber nachdenken, wie geflüchtete Frauen und Supporterinnen sich in Zukunft weiter organisieren können.

Programm

27.7

  • 18.00 Zusammenkommen in der „Bäckerei“ (Josephstraße 12): Gegenseitiges Kennenlernen und Erzählen bei einem gemeinsamen Essen

28.7

  • 10.00 Besuch der Lager an der „Alten Messe“ und der „Straße des 18. Oktobers“: Transparente bemalen und mehr
  • 14.00 Demonstration zum Neuen Rathaus
  • Nach der Demonstration wollen wir nochmal in der VILLA (Lessingstraße 7) zusammenkommen, um gemeinsam zu essen und zu erzählen.

Wir freuen uns auf dich und darauf uns besser kennenzulernen. Mach mit!

Für Kinderbetreuung und Übersetzungen wird während des gesamten Programms gesorgt sein.

Wenn du an den Vorbereitungen teilnehmen möchtest, kontaktiere uns (über What’s app 0157-80986285) oder komm zu unserem Treffen mittwochs um 15 Uhr in die Josephstraße 12.

Hier geht`s zum Flyer…

05 Mai

TERMINE

HELLO KRYPTO!

Werkstatt für Verschlüsselung & Anonymität im Internetz

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Termine – Vortrag und Workshop jeweils 18-20 Uhr

13.04.2016 Meine Daten schützen
Grundlegendes zur Computersicherheit. Am Beispiel Tails erklären wir,
wie ihr eure Daten sicher speichert und bearbeitet.

03.05.2016 Anonym im Internet
Mit Tor anonym surfen und anonym E-Mails verschicken. Wir erklären, wie
das einfach geht.

31.05.2016 Verschlüsselt kommunizieren
Einführung in die E-Mail-Verschlüsselung.

21.06.2016 Verschlüsselt kommunizieren
Verschlüsseltes chatten, verschlüsselter Datenaustausch und Vertiefung
der vorherigen Themen.

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Unsere Grundidee dabei ist, einen regelmäßigen offenen Treffpunkt zu
etablieren, um Fragen in diesem Kontext einen Raum zu geben. Wir haben
uns überlegt mit kurzen Inputreferaten die Grundkonzepte verschiedener
Sicherheitstechniken allen näherzubringen, um sie dann in Workshopphasen
direkt in die Praxis umzusetzen. Bringt gern einen Computer mit, am
liebsten mit einem vorinstallierten Linux.