11 Okt

Termine

„DEPORTATION CLASS“

Kinofilm mit anschließendem Gespräch

Sonntag, 21. Oktober, um 19.00 Uhr

Den preisgekrönten Dokumentarfilm „Deportation Class“ finden wir einen guten Anlass, mit euch ins Gespräch zu kommen über das Thema Abschiebungen, die aktuell immer häufiger werden.

Der Film zeigt nüchtern und unkommentiert die verschiedenen Beteiligten und Betroffenen einer Sammelabschiebung, angeführt vom Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern.

Der Eintritt ist frei.

*Mehr zum Film von der Website der Filmemacher_innen:*

Sie kommen in der Nacht, sie reißen Familien aus dem Schlaf und setzen sie in ein Flugzeug: Sogenannte Zuführkommandos von Polizei und Ausländerbehörden haben im vergangenen Jahr 25.000 Asylbewerber aus Deutschland abgeschoben. Doch was bedeutet eine Abschiebung eigentlich? Und was macht sie mit den Männern, Frauen und Kindern, die abgeschoben werden?

Erstmals hatten die Regisseure Carsten Rau und Hauke Wendler die Möglichkeit, eine Sammelabschiebung zu filmen. Dabei wurden 200 Asylbewerber nach Albanien ausgeflogen: Bewegende, teils schockierende Bilder, die in Deutschland so noch nicht zu sehen waren.

Der 85-minütige, preisgekrönte Kinofilm DEPORTATION CLASS zeichnet nicht nur ein präzises, nüchternes Bild dieser nächtlichen Abschiebungen. Der Film gibt auch denjenigen ihre Würde zurück, die in den Fernsehnachrichten nicht zu Wort kommen: Menschen wie Gezim, der in Deutschland auf eine bessere Zukunft für seine Kinder hoffte. Oder die Familie von Elidor und Angjela, die vor der Blutrache flüchten musste und nach der Abschiebung in Albanien ins Bodenlose stürzt.

Siehe auch:

http://deportation-class-film.de/

 

28 Mrz

TERMINE

Wir wollen kein größeres Stück vom Kuchen, wir wollen DIE GANZE BÄCKEREI

Samstag, 26. Mai, ab 9.30 Uhr bis 16 Uhr

Eine Veranstaltung von attac- AG ArbeitFairTeilen

Besprechnungspunkte sind u.a.:

– Austausch / Kooperation mit den Menschen vom Konzeptwerk Neue Ökonomie

– Die Bedeutung des Finanzmarktes für die Entwicklung von Beschäftigung / Lohnarbeit

– Berichte / Informationen / Austausch Frühjahrsratschlag, 1. Mai, europäische Vernetzung und andere Aktivitäten

– Für den Erhalt des 8-Stunden-Tages – was tun, um die Angriffe abzuwehren?    Vorbereitung der Veranstaltung „100 Jahre 8-Stunden-Tag“ am 27. Oktober in Erfurt

14 Mrz

TERMINE

*Familiengeschichte(n)*

Workshop zur familienbiografischen Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Holocaust

4.-6.5.2018 in der Bäckerei, Josephstr. 12

Programm

Freitag, 20:00 – 22:00 Uhr

Begrüßung, Film »Exil in Sedan« und Austausch

Samstag, 10:00 – 18:30 Uhr

Selbstreflexive Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte.

Mit Hilfe von Methoden aus der historisch-politischen Bildungsarbeit wird ein Raum geschaffen, um in Kleingruppen über die Geschichte der eigenen Familie nachzudenken und die dort vermittelten Geschichtsbilder sowie den eigenen Umgang damit zu reflektieren.

Sonntag, 10:00 – 16:00 Uhr

Familieninterviews & Archivrecherche

Nach einem kurzen Input zu verschiedenen Interviewtechniken erproben die Teilnehmenden in einer Übung, wie diese Techniken für die Befragung von FamilienangehЪrigen genutzt werden können. Eine Einführung in die Archivrecherche vermittelt einen Überblick über bestehende Archive und gibt Tipps für eigene Recherchen im Anschluss an das Seminar.

Team

Der Workshop wird von zwei Seminarleiter/innen geleitet, die unter dem Dach des Vereins tacheles reden! e.V. die Konzeption entwickelt und erprobt haben.

Laura Maikowski, Gestalterin und Bildungsreferentin, setzt sich seit 2001 mit Ihrer eigenen Familiengeschichte auseinander unter anderem mit einem Buch: Opa war ein Nazi – eine deutsche Familiengeschichte.

Tanja Kinzel, Sozialwissenschaftlerin, hat promoviert zum Thema „Fotografien aus dem Ghetto Litzmannstadt. Die Perspektive der Fotografierenden” am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin. Mitarbeit in Interview-, Erinnerungs- und Bildungsprojekten.

Wir bitten um Anmeldung an folgende emailadresse: info@gedenkort-josephstrasse.org

09 Mrz

TERMINE

Betzavta Übung am 18.03.2018

 

Liebe Freund*innen… Bekannte…Interessierte!

Wir sind eine Gruppe von vier gesellschaftlich/kulturell/politisch/sozial engagierten Menschen. Wir befinden uns zur Zeit in der Betzavta Trainer*innen Ausbildung. Dieses Wissen möchten gerne mit euch teilen. Daher bieten wir eine Betzavta Übung am Sonntag, den 18.03.2018 an.

Betzavta – Was ist das?

Betzavta ist hebräisch und bedeutet „Miteinander“. Das Programm wurde von Uki Maroshek-Klarmann in Israel entwickelt. Es versteht sich als friedens- und demokratiepädagogisches Programm. Konkreter beinhaltet Betzavta Diskussion, Anecken, Umdenken und sich selbst in Frage stellen. Grob geht es um die Fragen: Wie will eine Gesellschaft zusammenleben? Was bedeutet „demokratisches Miteinander“? Wie können Entscheidungen entstehen, die für alle zu guten Lebensumständen führen? Wie können Entscheidungen entstehen, wenn es unterschiedliche Bedürfnisse und Interessen gibt? Was passiert, wenn sich diese Bedürfnisse gegenseitig sogar ausschließen? Wer hat in einer Gesellschaft die Verantwortung für das Zusammenleben? In einer Vielzahl von Gruppenübungen wird sich mit Fragen um Demokratie, Gleichheit, Freiheit, Mitbestimmung, Rechte und Rechtstaatlichkeit auseinandergesetzt. Was in der Gruppe passiert, ist Spiegel der Gesellschaft. Was die Gruppe daraus lernt, kann die Gesellschaft verändern.

Wir möchten mit euch zwei Übungen durchführen, für die wir jeweils 1,5-2 Stunden einplanen. Sie werden durch zwei Moderationsteams angeleitet. Es wird eine Mittagspause geben, für zwischendurch gibts Tee, Kaffee und Snacks.

Wir freuen uns, wenn ihr dabei sein möchtet! Bitte meldet euch dazu bis zum 15.03. unter betzavta@riseup.net an.

Hard Facts:

Wann? Sonntag, den 18.03.2018 von 11.00-16.00 Uhr

Wo? „Bäckerei“, Josephstrasse 12, Leipzig https://www.die-ganze-baeckerei.net

Die Teilnahme ist kostenlos. Über eine Bereicherung der Snackbar freuen wir uns.

BETZAVTA kurze Skizze, was das ist:

In erfahrungsorientierten Übungen suchen wir die vertiefende Auseinandersetzung mit dem eigenen Demokratieverständnis und setzen dabei Reflexionsprozesse zu Diskriminierung und gesellschaftlichen Gruppen-, Macht- und Mehrheitsverhältnissen in Gang. Dem Training liegt die von Uki Maroshek-Klarman in Israel entwickelten und für den deutschsprachigen Raum adaptierten Bildungs- und Menschenrechtsprogramme „Miteinander – Erfahrungen mit Betzavta“ und “Mehr als eine Demokratie” zugrunde. „An Betzavta begeistert uns die Idee einer Gesellschaft, in der Entscheidungen in gemeinsamen Aushandlungsprozessen getroffen werden und ein Miteinander gelebt wird, in dem Machtstrukturen erkannt und gemeinsam kritisch reflektiert und aufgebrochen werden. Die Betzavta-Methode des emotionalen Agierens und anschließenden Reflektierens zeigt die Vielfalt der menschlichen Verhaltensweisen und die Möglichkeiten der eigenen Entwicklung auf. Ihr Potential liegt darin politische und sozialphilosophische Theorie in konkreten Fragen und Situationen erfahrbar zu machen und wirksam und nachhaltig die Veränderung des eigenen Denkens und Handelns anzuregen.“

30 Nov

TERMINE

Filmreihe „Shoah“ von Claude Lanzmann

*Einladung zur Beschäftigung mit der deutschen Vergangenheit*

Die meisten Zeitzeug*innen der Gräuel des deutschen Faschismus und des
Holocaust sind tot.
In den öffentlichen Debatten werden Stimmen laut, es sei Zeit „das
alles“ hinter uns zu lassen, mit diesem unliebsamen Teil der Geschichte
ein für alle mal abzuschließen. Gleichzeitig werden Menschen wieder nach
rassistischen Kriterien „aussortiert“ und wird in Frage gestellt ob alle
Menschen die selben Rechte haben.

Uns lässt diese Vergangenheit nicht los. Wir wollen uns dem stellen was
passiert ist, hinsehen, nachvollziehen, uns merken was geschehen ist.
Uns merken dass Mitglieder unser Aller Familien am industriellen
Massenmord an den europäischen Jüd*innen und Juden, Sinti und Roma,
Homosexuellen, Politischen Gegner*innen und anderen Ausgegrenzten
beteiligt waren und was das heißt.

Beim drüber Sprechen haben wir bemerkt, dass mehrere von uns den Film
‚Shoah‘ von Claude Lanzmann seit längerer Zeit sehen wollen, das aber
immer wieder verschieben. Die Vorahnung was uns erwartet, das Wissen
darum mit einer schrecklichen Realität konfrontiert zu werden, die
offene Frage ob wir damit umgehen können, uns das anzuschauen was vielen
Menschen widerfahren ist, haben uns bisher abgehalten.

Das wollen wir jetzt ändern. Gemeinsam wollen wir in den kommenden
Wochen diesen Film schauen. In Abschnitte von jeweils ca. einer Stunde
eingeteilt wollen wir ihn anschauen und dann darüber reden, gemeinsam
besprechen was wir gesehen haben und was es bei uns auslöst. Nicht
alleine sein mit den Eindrücken sondern einen Raum haben in dem wir das
Gesehene einordnen können. Wir laden dich ein mitzuschauen.

Jeden Montag um 18.30 fangen wir an.

Wo: Die ganze Bäckerei, Josephstraße 12
Wann: Montag 27.11. – 05.02. 18.30h

20 Aug

TERMINE

* Zwischen den Zeiten, zwischen den Welten – Jüdische DPs im Zeugenstand
der ersten beiden Sobibor Verfahren in Frankfurt/Main und West-Berlin
1949/50 *

Kurz nach dem Ende der alliierten Besatzungszeit und der Gründung der
beiden deutschen Nachfolgestaaten fanden in der Bundesrepublik zwei
Prozesse zum Vernichtungslager Sobibor statt, die in der Geschichte der
justitiellen Aufarbeitung der NS-Verbrechen herausragend sind. In beiden
Verfahren hatten Überlebende von Sobibor einen extrem hohen Stellenwert:
Sie lösten die Ermittlungen aus, sie vermittelten erste Kenntnisse zur
Rekonstruktion des Mordgeschehens und ihre Aussagen bildeten die
Hauptbeweislast zur Verurteilung der NS-Täter. Diese außergewöhnlich
hohe Bedeutung der Überlebenden sollte sich im Verlauf der folgenden
Jahrzehnte gravierend verändern. Ab etwa Mitte der 1960er Jahre waren
die jüdischen Zeugen in den Sobibor Prozessen mit einer zunehmend
skeptischen Grundhaltung der Justizangehörigen konfrontiert und mit
aggressiven Angriffen von Verteidigern, die ihre Aussagen und ihre ganze
Person gezielt zu demontieren suchten. In der Veranstaltung werden der
Verlauf der beiden ersten Sobibor-Verfahren mit dem Fokus auf den Zeugen
und ihren Aussagen vorgestellt sowie einige generelle Thesen zur
juristischen Zeugenschaft. Anschließend haben wir ausführlich Zeit und
Raum für Kommentare, Fragen und die Diskussion.

Eine Veranstaltung des Gedenkorts Josephstrasse 7

Ort: Die ganze Bäckerei, Josephstraße 12

Zeit: Montag, 28.08. 20:30 Uhr

15 Apr

TERMINE

* Wie wird die Arbeit mit Geflüchteten zu antirassistischer Arbeit? *

Fantastisch viele Initiativen, Fachkräfte und Ehrenamtliche sind in de Arbeit mit Geflüchteten tätig. Ist ein solches Engagement wie von selbst antirassistische Arbeit? Was ist nötig, um einem paternalistischen Umgang zu entgehen? Wie weit begrenzen gesetzlicher Rahmen und Rassismus den Spielraum? Der Workshop bietet einen Raum für Selbstreflexion und Austausch in der Gruppe an. Er wird durchgeführt von Youness Belghazi und Nicola Eschen.

Gruppen, Aktive und Interessierte mit und ohne Fluchterfahrung sind herzlich eingeladen. Der Workshop wird auf Englisch gehalten, die Anwesenden können auch gerne arabisch, französisch, spanisch und deutsch sprechen. Schreibt uns, falls ihr weitere Sprachen, auch Gebärdensprache, Betreuung, einen bestimmten Zugang oder Bedingungen im Raum braucht, wir versuchen sehr gerne, eine Lösung zu finden.

Ort: Die ganze Bäckerei, Josephstraße 12

Zeit: Freitag, den 21. April, 17 Uhr
Geld: ohne
Anmeldung: how_to_antira@posteo.de

06 Dez

TERMINE

*Workshop: Veranstaltungen mit Verdolmetschung Planen und Realisieren*

Wir möchten euch herzlich zum Workshop ‚Veranstaltungen mit
Verdolmetschung Planen und Realisieren‘ einladen. Unten findet ihr alle
weiteren Infos sowie die Einladung auf englisch und französisch.

Sprache ist Macht. Wer weder Zugang zu Wörtern, noch zu
Ausdrucksformern und zu allgemein besprochenen Themen hat, ist effektiv
aus einer Gruppe ausgeschlossen. Wer nichts von Quantenmechanik
(Gentrifizierung/ Queer Theory/ …) versteht, wird auch mit einem
Vortrag, der in ihre Sprache übersetzt wird, nicht viel anfangen können. Kann ein
Vortrag, weil verdolmetscht, als für alle gut zugänglich – „barrierefrei“ – bezeichnet werden?

In diesem kleinen Workshop möchten wir unser Dolmetschkollektiv
InterpRISE vorstellen und wiederkehrende Fragen und Probleme rund um
das Thema Dolmetschen auf linken/ emanzipatorischen/
selbstorganisierten Veranstaltungen mit Euch/Veranstalter*innen
besprechen. Neben unseren Perspektiven als Dolmetschende werden die
Perspektiven von Leuten, die Verdolmetschung nutzen, thematisiert.
Außerdem möchten wir uns mit euch, die ihr Veranstaltungen organisiert
und an Verdolmetschung interessiert seid, austauschen. Kümmert ihr euch
für eure Veranstaltungen um Verdolmetschung? Wenn ja, warum – wenn
nein, warum nicht? Wen sprecht ihr mit den behandelten Themen
eigentlich an, und wen würdet ihr gerne ansprechen?

WO? Bäckerei (Casa Blanca), Josephstraße 12
WANN? Mittwoch, 14. Dezember, 18.30 – 20.30 (ausklingende Gespräche
bis ~21.00)

Der Workshop findet auf Deutsch statt. Verdolmetschungen bieten wir für
Englisch und Französisch an.

Bitte meldet euch im Vorhinein an per E-Mail an:
*interprise@nirgendwo.info*. Teilt uns dabei auch mit, welche Sprache(n)
ihr im Workshop nutzen möchtet.

Mehr infos zum Kollektiv findet ihr unter:
http://interprise.nirgendwo.info/wer-wir-sind/

Dolmetschkollektiv Interprise

09 Nov

TERMINE

*Europa hinter Grenzen – Serbien, Ungarn, Zaun dazwischen*

*Mi. 16.11., ab 19 Uhr *

Kaum zu glauben, wie ruhig es hierzulande um die sogenannte „Balkanroute“ geworden ist – vor allem wenn mensch gerade aus Belgrad, Serbien, zurückkommt. Vom sogenannten ‚Flüchtlingsstrom‘ spricht in Deutschland fast niemand mehr, die Situation scheint sich für die europäischen Staaten entspannt zu haben. Und doch haben sich weder die Menschen auf der Flucht auf ihrem Weg nach Europa noch die furchtbare Lage in der sie sich befinden, in Luft aufgelöst, sie sind lediglich aus dem Fokus der medialen Öffentlichkeit verschwunden. Hinter dem hochmilitarisierten Grenzzaun zu Ungarn, an der gefühlten „Türschwelle“ zu Europa, stecken nach wie vor tausende Menschen fest. Sie warten, bedroht von Versorgungsknappheit, Kriminalität, Wind, Wetter, staatlicher Willkür und Polizeirepression – bedarfsweise in maroden Camps oder auf den Straßen von Belgrad – auf ihre Chance zur Weiterreise. Kaum jemand will hier bleiben; dazu kommt, dass Serbien sehr begrenzte Mittel um jemandem Schutz, geschweige denn eine Perspektive zu bieten. Doch das ehemalige Transitland scheint seit dem letzten Frühjahr für viele zur Sackgasse, die Staatsgrenzen auf dem Weg in Sicherheit zu unüberwindbaren Hindernissen geworden zu sein. Als eine lose Gruppe von Menschen, die innerhalb der letzten 3 Monate im Rahmen unterschiedlicher Strukturen in Serbien unterwegs war um Menschen auf der Flucht zu unterstützen, haben wir uns zusammengefunden und wollen von unseren Eindrücken berichten. Erzählungen und Diskussionen sollen einen Eindruck von der Situation vor Ort geben. Wie und mit welchen Perspektiven ist solidarisches Handeln (un-)möglich? Auch wird Raum für die Reflektion Unterstützungsansätzen mit und ohne links-radikalem Anspruch sein.

Infoveranstaltung zu Oury Jalloh

*Fr. 18.11., ab 18.30 Uhr Infoveranstaltung, im Anschluss Film*

Nähere Infos rund um Oury Jalloh findet ihr hier.

27 Sep

TERMINE

Stimmen des Widerstandes aus Mittelamerika

*Mo 3.10., ab 19 Uhr Essen und ab 20:30 Uhr Veranstaltung*

Die „Karawane Mesoamerika für das Gute Leben der Menschen im Widerstand“ ist ein solidarisches Projekt, das durch die Zusammenarbeit internationaler Kollektive realisiert wurde. Zwischen Mai 2015 und Juli 2016 reiste die Karawane von Mexiko bis Costa Rica und hat sich mit 17 Gemeinden ausgetauscht, die im Widerstand gegen Megaprojekte wie Bergbau, Windkraftparks, Gasleitungen, Monokultur- und Wasserkraftprojekte sind.

Bei der Veranstaltung wird eine Aktivistin der Karawane von den Eindrücken berichten. Anhand der auf der Reise produzierten Videos kommen Menschen vor Ort selber zu Wort und berichten über ihre Erfahrungen mit Regierungen, transnationalen Firmen, aber auch ihre Widerstände.

Bei der Veranstaltung ist die Intension, im Anschluss einen Austausch zu ermöglichen, um die Brücke zu Deutschland zu schlagen und gemeinsam nach Unterstützungs- und Handlungsmöglichkeiten zu suchen.

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